Rånd
Performance-Zyklus für Festival der Regionen „Randzonen“
25. Juni bis 4. Juli 1999, Zuckerfabrik Enns
1 Spuk im Ennser Industriegebiet, 2 merkwürdige Aktionskonzentrate, 2 schräge Diskonächte, 1 Ephemerismus pur, 0 Ewigkeitsanspruch
Rånd war ein Performancezyklus, der in die Randzone unserer kulturellen Wahrnehmung führt, des existenziellen Ausdrucks, des Außenseitertums, der Andersartigkeit... Performance ist keine gängige Kunstmarktware und wird deshalb immer noch am Rand der künstlerischen Genres angesiedelt. Was genau geboten wird, ist nicht leicht voraussehbar und nicht leicht verkäuflich. Deshalb zahlen wir dem Publikum ein Eintrittsgeld, das bei Nichtgefallen zurückgegeben werden kann.
Die geografischen Ränder sind willkürlich gesetzt: Zwei große Klammern fassen den eurasischen Kontinent von der Atlantik/Ostseeküste auf der einen, und der Küste des Stillen Ozeans auf der anderen Seite. Zwei verschiedene Kulturen verschmelzen zu einer Zone der Begegnung und der Konfrontation, lokalisiert in einer urbanen Randzone. Es gilt aber auch, den Rand unserer Gehirnrinde zu überwinden.
mit:
Amanda Heng (Singapur)
Fen Ma Liuming (Peking)
Johan Lorbeer (Berlin)
Mimi Nakajima (Tokyo)
Boris Nieslony (Köln)
Irma Optimist (Vaasa)
Roi Vaara (Helsinki)
Lee Wen (Singapur)
Hayley Newman (London)
Matt Wand (London)
Speedranch (Manchester)
Alex Kolkowski (Berlin)
Gerhard Potuznik (Wien)
Tex Rubinowitz (Wien)
Sam & Valley (Tokyo)
Fen Ma Liming
Lee Wen
Disco UK
Amanda Heng
Johan Lorbeer
Roi Vaara
Sex Rubinowitz, Gerhard Potuznik
Irma Optimist
Boris Nieslony
Mimi Nakajima
Hayley Newman
Sam & Valley